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Der Kiebitz
Der Kiebitz i
st ein etwa taubengroßer Regenpfeifer mit vergleichsweise kurzen Beinen. Er ist 28 bis 31 Zentimeter lang und hat eine Flügelspannweite von 70 bis 80 Zentimetern. Er wiegt 128 bis 330 Gramm. Männchen und Weibchen sind etwa gleich groß.

Aussehen
Die erwachsenen (adulten) Kiebitze haben einen metallisch grün und violett schimmernden Mantel und Oberflügel, einen weißen Bauch mit einem schwarzen, scharf abgegrenzten Brustband. Am auffälligsten ist die lange schwarze Haube, die auch Federholle genannt wird. Im Brutkleid unterscheidet sich das Männchen vom Weibchen durch eine längere Federholle, eine intensivere Schwarzfärbung sowie durch den durchgehenden Kehlfleck. Im Schlichtkleid ist das Kinn und der Vorderhals weiß, die Federn der oberen Handdecken und Schultern sind blass gelbbraun gesäumt, was ein schuppenartiges Muster erzeugt. Die Holle ist deutlich kürzer als im Brutkleid. Junge (juvenile) Kiebitze sehen aus wie adulte im Schlichtkleid und haben außerdem breitere, gelb-braune Federsäume sowie ein deutlich braunes Brustband.

Das Flugbild des Kiebitzes ist charakteristisch und nicht zu verwechseln: Kiebitze fliegen mit lockeren, gemächlichen Flügelschlägen, die Flügel selbst sind auffällig breit und gerundet. Durch die im Flug blinkende schwarze Ober- und weiße Unterseite kann man fliegende Kiebitztrupps schon aus weiter Entfernung bestimmen.

Kiebitze sind während der Brutzeit sehr stimmfreudig, ihr Rufen klingt klagend schrill, wie „kschäää“ oder „kiju-wit“, was ihnen den deutschen und niederländischen Namen „Kiviet“ eingetragen hat. Im Balzflug wird mit den Flügeln ein wummerndes Geräusch erzeugt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kiebitz_(Art)