Wildgaense600

 

Schon vor Wochen konnte man Tag und Nacht die Gänse ziehen hören. Aus diesen leicht wehmütig klagenden Rufen ist inzwischen ein Crescendo aus Gänserufen und Gänsegeschnatter geworden! Vorbei ist es mit der Ruhe, wenn auf der Weide nebenan die Gänse zur Rast und Nahrungssuche einfliegen. Das hört man oft noch kilometerweit entfernt und wenn so ein Schwarm auffliegt, dann ist das ein Schauspiel für sich! So manchem Landwirt steht dann sicher der Sinn nach dem Jagdgewehr, denn tausende weidender Gänse können eine grüne Weide schnell in ein Schlammloch verwandeln - und eine Weihnachtsgans ist auch nicht schlecht :-)


Diese Herbst- und Wintergäste bleiben oft wochenlang und ziehen den Tag über von einer Weide zur anderen. Es sind vornehmlich Graugänse, Saat- und Blässgänse, Ringelgänse und die Weißwangengans*, die sich in großen Schwärmen über das noch satte Grün her machen. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen und die Gänse ziehen oft erst dann weiter, wenn zu viel Schnee die Nahrungssuche erschwert. Da war es im letzten Winter dann auf einmal wieder still - bis die ganze Schar bei milderen Temperaturen auf dem Weg ins Sommerquartier dann wieder lärmend bei uns einfiel! Man hat sich halt viel zu erzählen - über den "Winterurlaub".

 

http://www.amwasser.de/allgemein-info/flora-und-fauna/369-weisswangengans.html

 

http://www.youtube.com/watch?v=rCtBZ8leOys

 

 

 Die BuntspechteDer Buntspecht ist eine Vogelart aus der Familie der Spechte (Picidae). Der kleine Specht besiedelt große Teile des nördlichen Eurasiens sowie Nordafrika und bewohnt Wälder fast jeder Art sowie Parks und baumreiche Gärten.


Aussehen
Der Buntspecht ist etwa 23 Zentimeter groß. Seine Flügelspannweite beträgt 34 bis 39 Zentimeter und er ist zwischen 60 und 90 Gramm schwer. Sein Gefieder ist oberseits schwarz gefärbt mit zwei großen weißen Flügelflecken und unterseits gelblich-grau. Die Unterschwanzdecken sind lebhaft rot gefärbt. Nur das Männchen hat einen roten Genickfleck und Jungtiere einen roten Scheitel. Die Wangen sind weiß gefärbt. An den Halsseiten finden sich schwarze Bartstreifen.


Die Buntspechte haben spitze, gebogene Krallen an ihren Kletterfüßen, womit sie sich an der Borke festhalten. Zwei Krallen zeigen dabei nach vorne und zwei nach hinten. Ungewöhnlich dick ist ihre Haut, die sie vor Insektenstichen schützt. Eine federnde, gelenkartige Verbindung zwischen der breiten Schnabelbasis und dem Schädel federt die Erschütterung ab, die beim Zimmern der Spechthöhle entsteht. Die dabei aufrechte und stabile Haltung am Baum wird durch starke Muskeln unterstützt, die die stützenden Schwanzfedern kontrollieren. Um das Einatmen des entstehenden Holzmehls zu verhindern, sind die Nasenlöcher des Buntspechts mit feinen Federn überwachsen.


Der Buntspecht ernährt sich während der überwiegenden Zeit des Jahres hauptsächlich von Insekten und ihren Larven, die er mit kräftigen Schnabelhieben unter der Borke hervorholt. Während der Winterzeit ist er in der Lage, seine Ernährung umzustellen. In dieser Zeit, in der Insekten knapp sind, frisst er Nüsse, Beeren und Samen. Viele der fettreichen Samen, die ihm im Winter zur Ernährung dienen, müssen erst geknackt werden. Während Rabenvögel, wie etwa der Eichelhäher, Haselnüsse mit dem Fuß festhalten, klemmt der Buntspecht Nüsse oder Kiefernzapfen in Baumspalten ein. Zur Gewinnung der letzteren hackt er oft in einen Ast ein Loch, um den Zapfen darin festzuklemmen. Dies sind die sogenannten Spechtschmieden, die der Buntspecht auch nutzt, um hartschalige Käfer zu knacken. Hat der Buntspecht einen neuen, verwertbaren Zapfen gefunden, so fliegt er seine „Schmiede“ an und hält dort den neuen Zapfen im Brust-/Rumpfbereich eingeklemmt, während er den alten Zapfen zunächst entfernen muss. Danach wird der neue Zapfen in den als „Amboss“ dienenden Spalt geschoben und anschließend schrittweise aufgehackt, um die Samen mit der Zunge aufzunehmen. Als weitere pflanzliche Nahrungsergänzung dient dem Buntspecht vor allem im Frühjahr das Saftlecken an Ringelbäumen. Dabei werden auch vom Pflanzensaft angelockte Insekten mit aufgenommen. Im Winter kann man den Buntspecht auch manchmal an Futterhäuschen beobachten. Auch an Meisenknödeln sind sie bisweilen zu sehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Buntspecht


Anmerkung: "Ringelbäume" gehe zu http://de.wikipedia.org/wiki/Ringeln

 

Waldohreule-in-der-LindeDie Waldohreule (Asio otus)
... ist eine Vogelart, die zu den Eigentlichen Eulen (Strigidae) gehört. Sie ist eine der häufigsten Eulen in Mitteleuropa.

Mit einer Körperlänge von etwa 36 cm und einer Spannweite von 95 cm hat sie etwa die Größe eines Waldkauzes. Sie ist jedoch wesentlich schlanker als der Waldkauz und mit einem Gewicht von 220 bis 280 Gramm (Männchen) bzw. 250 bis 370 Gramm (Weibchen) erheblich leichter. Auffallende, große Federohren kennzeichnen diese Art. Die Federohren haben keine Funktion im Zusammenhang mit der Hörleistung der Eule. Zur Verstärkung der Hörleistung dient vielmehr der bei der Waldohreule auffällige Gesichtsschleier. Die Iris der Waldohreule ist leuchtend orangegelb. Die Färbung des Gefieders dient der Tarnung; ruhende Vögel im Geäst sind kaum zu entdecken.

Die Hauptbeute der Waldohreule sind Mäuse. Im Mittelmeergebiet sind es vorwiegend Echte Mäuse, die von der Waldohreule erjagt werden. In den übrigen Teilen Europas sind es überwiegend Wühlmäuse, wobei hier die Feldmaus (Microtus arvalis) überwiegt. Auch kleinere Singvogelarten zählen zum typischen Beutespektrum. Mit am häufigsten erbeutet werden Sperlinge und Grünlinge.

http://de.wikipedia.org/wiki/Waldohreule

pacific oyster

Austern (Ostreidae) gehören zur Klasse der Muscheln (Bivalvia). Der wissenschaftliche Name leitet sich von griechischen Wort ostrakon für Schale (einer Frucht, eines Weichtieres, eines Eies), Scherbe ab (siehe auch Ostrakon). Man findet sie rund um die Welt an den Felsen flacher Tidengewässer, es gibt aber auch die Austernzucht. Austern sind ferner ein Lebensmittel.
Austern existieren seit 250 Millionen Jahren, es gibt eine sehr große Zahl an Familien und Arten. Austern haben eine wichtige ökologische Funktion in Küstengewässern. Sie dienen vielen Meeresbewohnern als Beutetiere, wogegen sie sich durch eine außerordentlich massive Schale zu schützen versuchen.


Für den Menschen ist die Auster als überaus nahrhafte Speise von Interesse, wobei allerdings nur einige wenige Austernarten als gut genießbar gelten. Diese werden oft als „kulinarische Austern“ bezeichnet. Andere Austernarten – Perlaustern genannt – besitzen die Fähigkeit, schön aussehende Perlen zu produzieren. Perlaustern sind vor allem im fernen Osten anzutreffen. Auch die Schalen der Austern sind verwertbar, sie werden in gemahlener Form bei der Herstellung einiger Medikamente verwendet.


http://de.wikipedia.org/wiki/Austern#Lebensmittel

 

Die Pazifische Felsenauster (Crassostrea gigas) ist die kommerziell wichtigste Austernart mit einem Weltmarktanteil von 93,7 Prozent (2003). Sie heißt auf französisch Huître creuse (du Pacifique) und auf englisch Pacific (cupped) oyster. Diese Austernart ist ausgesprochen robust und krankheitsresistent und sie wächst überdurchschnittlich schnell.

Pazifische Felsenaustern sind ausgesprochen große Austern, sie können bis zu 40 cm lang werden. Sie sind meist länglich geformt und nicht selten bananenartig gekrümmt. Die Schale ist sehr hart und besitzt eine scharfe Kante, Taucher können sich an ihr leicht Schnittverletzungen zuziehen. Die „untere“ Schale ist stark gebaucht, ihre Gegenseite relativ flach. Die Farbe ist meist grau, gelegentlich auch bräunlich oder grünlich.

Diese Austernart stammt ursprünglich aus Ostasien (Küsten Japans und Koreas), wurde aber mittlerweile über große Teile der Welt verbreitet. Im Bereich der deutschen Nordseeküste wurde sie erstmals 1984 auf einer niedersächsischen Muschelkultur westlich von Norddeich entdeckt. Inzwischen wird schon befürchtet, dass sie aufgrund des Fehlens von Freßfeinden und durch mildere Winter die Miesmuschel als vorherrschenden Organismus verdrängen könnte.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Pazifische_Felsenauster

Wenn die Spatzen schimpfend in der Hecke sitzen oder auf einen Schlag alles ruhig wird dort draußen, dann lauert wahrscheinlich der Turmfalke irgendwo auf Beute. Immer wieder können wir den kleinen Greifvogel hier am Haus beobachten. Oft saust er von seinem Beobachtungsposten in der Birke hinunter in Richtung Futterhaus - letzte Woche ist er sogar darin gelandet! Immer voller Hoffnung, einen der Spatzen, Finken oder Meisen zu ergattern. Damit die Elstern die anderen Vögel in Ruhe lassen, hatte ich im letzten harten Winter die ungekochten Abschnitte eines Rinderbratens ausgelegt. Statt der Elstern kam dann dieser Turmfalke, den ich schon im Sommer oft bei seinen akrobatischen Flugkünsten beobachtet hatte. Er ließ sich richtig Zeit beim Verspeisen dieser "Beute" und so konnten wir allerhand Fotos machen!

Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist nach dem Mäusebussard der häufigste Greifvogel in Mitteleuropa. Vielen ist der Falke vertraut, da er sich auch Städte als Lebensraum erobert hat und oft beim Rüttelflug zu beobachten ist. Er war Vogel des Jahres 2007 in Deutschland.

Turmfalken zeigen in ihrem Gefieder einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus. Das auffälligste Unterscheidungsmerkmal zwischen männlichen und weiblichen Turmfalken ist die Kopffärbung. Bei Männchen ist der Kopf hellgrau, während Weibchen einheitlich rotbraun gefärbt sind. Männchen haben außerdem auf ihrem rotbraunen Rücken kleine schwarze und zum Teil rautenförmige Flecken. Ihre Oberschwanzdecken sowie der Hinterrücken und die Schwanzfedern – der so genannte Stoß – sind gleichfalls hellgrau. Das Stoßende weist eine deutliche schwarze Endbinde mit einem weißen Saum auf. Die Unterseite ist hell cremefarben und nur sehr leicht bräunlich gefleckt oder gestreift. Der Unterbauch und die Unterflügeldecken sind fast weiß.

Das ausgewachsene Weibchen ist am Rücken dunkel quer gebändert. Im Unterschied zum Männchen ist außerdem auch der Stoß braun und zeigt zudem mehrere Querstreifen und eine deutliche Endbinde. Auch die Unterseite ist dunkler als beim Männchen und weist eine stärkere Fleckung auf. Jungvögel gleichen in ihrem Gefieder den Weibchen. Allerdings wirken ihre Flügel runder und kürzer als bei adulten Turmfalken. Außerdem weisen die Spitzen der Handschwingen hellere Säume auf. Wachshaut und Augenring, die bei ausgewachsenen Vögeln gelb sind, sind bei Jungvögeln hellblau bis grüngelblich.

Bei beiden Geschlechtern ist der Schwanz abgerundet, da die äußeren Schwanzfedern kürzer als die mittleren Schwanzfedern sind. Bei ausgewachsenen Vögeln erreichen die Flügelspitzen das Schwanzende. Die Beine sind sattgelb, die Krallen sind schwarz.

http://de.wikipedia.org/wiki/Turmfalke

European HedgehogJeden Abend kommen wenigstens zwei Igel vorbei, um sich an den Resten des Futters und der Meisenknödel gütlich zu tun. Die Hunde ärgert´s, dass die so gemütlich schmatzen und sich nicht lange stören lassen - ist doch dazwischen ein schützender Elektrodraht gespannt! Ich liebe Igel und wir haben schon so manches schwächelnde Jungtier mit Katzenfutter unterstützt, damit es für den Winterschlaf noch genug Speck auf die Rippen bekam! Wenn ich jetzt abends noch mal mit dem Auto unterwegs bin, fahre ich extra umsichtig, da die Tiere beim Herannahen des Autos oft mitten in der Bewegung verharren oder sich zusammenrollen. So finden sich leider derzeit recht viele "Unfallopfer" am Straßenrand. Also... fahrt bitte nicht so schnell - denkt an die Igel!

Wird in Europa vom Igel gesprochen, ist meist die Art Braunbrustigel (Erinaceus europaeus), auch Westeuropäischer Igel gemeint. Von der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild ist der Igel zum „Tier des Jahres 2009“ gewählt worden.

Wie alle Stacheligel ist auch der Braunbrustigel ein dämmerungs- und nachtaktiver Einzelgänger. Den Tag verschläft der Igel in einem Nest, um in der Dämmerung und Nacht auf Nahrungssuche zu gehen. Beim Erkunden der Umgebung geben Braunbrustigel meist nur leise Schnauf- und Niesgeräusche von sich. Dies ist meist noch von einem Rascheln begleitet, wenn sie sich durch das Unterholz bewegen. Manchmal sind zusätzlich Schmatz- und Knackgeräusche zu hören, die darauf hinweisen, dass der Igel etwas zu fressen gefunden hat. Die Hauptnahrung des Braunbrustigels besteht vorwiegend aus Insekten, darunter Käfer wie die Laufkäfer, Ohrwürmer, Schmetterlingsraupen, sowie Tausendfüßer und Regenwürmer. Der Braunbrustigel frisst auch Säugetiere wie Mäuse, Spitz- und Wühlmäuse und Maulwürfe. Es handelt sich dabei meist um nestjunge, noch blinde Tiere, die der Igel auf seinen nächtlichen Suchgängen findet. Vogeleier und -küken stellen während der Brutsaison einen wichtigen Anteil der Nahrung dar.

Ein ausgewachsener zweijähriger Braunbrustigel erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 22 bis 30 Zentimetern. Das Körpergewicht schwankt in Abhängigkeit vom Lebensalter des jeweiligen Tieres und der Jahreszeit. Braunbrustigel, die ihr erstes Lebensjahr vollendet haben, wiegen in der Regel zwischen 450 und 700 Gramm. Braunbrustigel, die im Spätsommer mehr wiegen als dies, sind in der Regel älter. Sie können mehr als 1.500 Gramm wiegen, weil sie Fettreserven für das Winterhalbjahr aufbauen. Im Frühjahr, wenn die Fettreserven durch den Winterschlaf dagegen aufgebraucht sind, wiegen auch ältere Igel gelegentlich nur noch 350 Gramm.

Auffälligstes Merkmal des Braunbrustigels sind die Stacheln, die die Kopfoberseite und den Rücken bedecken. Die „Lebensdauer“ eines einzelnen Stachels liegt zwischen zwölf und achtzehn Monaten, bevor er ausfällt und ein neuer nachwächst. Braunbrustigel haben kurze Gliedmaßen, wobei die Hinterbeine etwas länger als die Vorderbeine sind. Sie sind Sohlengänger, die die gesamte Fußfläche bei der Fortbewegung aufsetzen. Der Kopf des Braunbrustigels ist mit einer langen, beweglichen Schnauze versehen. Wie bei vielen Insektenfressern ist das Gebiss kräftig entwickelt. Die Augen sind rund und klein, die Ohren sind mit einer Länge von einem Zentimeter ebenfalls klein und fast völlig im Fell verborgen. Bei der Nahrungssuche verlassen sich Braunbrustigel vorrangig auf ihren Geruchssinn, wobei das Jacobson-Organ ihnen zusätzlich bei der Witterung von Beute oder Feinden hilft. Auch das Gehör ist gut entwickelt.

Allein in Deutschland werden aber Jahr für Jahr etwa eine halbe Million Igel im Straßenverkehr totgefahren, was auf hohe Bestandszahlen hinweist. In Deutschland haben jedoch sechs von insgesamt 16 Bundesländern den Igel als eine gefährdete Tierart eingestuft.

http://de.wikipedia.org/wiki/Braunbrustigel

 
auch in der Schreibweise Schwarzerle, ist ein mittelgroßer Laubbaum aus der Gattung der Erlen und gehört damit zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Weitere gebräuchliche Namen für die Schwarz-Erle sind Eller oder Else. Weil sich frisch geschnittenes Holz rot färbt, wird sie auch Rot-Erle genannt – ein Name, der jedoch auch für die in Nordamerika beheimatete Rot-Erle (Alnus rubra) verwendet wird. 

Die Schwarz-Erle ist in ganz Europa verbreitet und fehlt nur im Norden Skandinaviens und auf Island. Sie ist durch ihre zäpfchenartigen Fruchtstände, die über den Winter am Baum bleiben, durch die vorne abgerundeten bis eingekerbten Blätter, die kahlen Triebe und durch die schwarzbraune, zerrissene Borke älterer Bäume einfach zu erkennen. Ihr vergleichsweise niedriges Höchstalter von 120 Jahren, ihr rasches Wachstum und das hohe Lichtbedürfnis junger Bäume weisen die Art als Pionierbaumart aus. Auf den meisten Standorten ist sie damit der Konkurrenz anderer Arten auf Dauer nicht gewachsen. Sie ist jedoch anderen Laubbäumen auf ausgesprochen nassen, grundwasserbeeinflussten oder zeitweise überschwemmten Standorten überlegen und bildet dort auch Reinbestände, so zum Beispiel im Spreewald südlich von Berlin.

Da man die Erle häufig in feuchten, auch sumpfigen Gebieten findet, die als unheimlich galten, wird sie im Volksglauben häufig mit dem Teufel und Hexerei in Verbindung gebracht. Erlenholz ist unter Wasser äußerst beständig. Es wurde daher schon in der Jungsteinzeit für Pfahlbauten verwendet. Auch Venedig wurde auf Eichen- und Erlenholz errichtet. Schwarz-Erlen werden zur Verhinderung von Wassererosion gepflanzt und dienen auch zur Befestigung von Bach- und Flussufern. Durch die bodenverbessernden Eigenschaften werden sie auch in landwirtschaftlichen Mischkulturen eingesetzt, so zum Beispiel zusammen mit Hirse.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarz-Erle

Der Austernfischer
Der Austernfischer
(Haematopus ostralegus)

ist einer der charakteristischsten Vögel der Nordseeküste. Er gehört zur Ordnung der Wat-, Möwen- und Alkenvögel (Charadriiformes) und zur Gattung der Austernfischer. Seine größte Verbreitung in Europa hat er im Wattenmeer und dem küstennahen Binnenland der Nordsee, wo er auch die scherzhafte Bezeichnung Halligstorch trägt.

Ausgewachsene Austernfischer erreichen eine Körperlänge von 40 bis 45 Zentimetern und sind damit in etwa so groß wie Krähen. Einen Monat nach dem Flüggewerden leben noch 16 Prozent der geschlüpften Jungen. Das Durchschnittsalter der Austernfischer beträgt 14 bis 15 Jahre. In Gefangenschaft können die Austernfischer über 30 Jahre alt werden. Den Rekord bisher hält jedoch ein Tier, das 1993 tot aufgefunden wurde. Dessen Beringung aus dem Jahr 1949 in den Niederlanden zeigt ein stolzes Alter von 44 Jahren.

Austernfischer sind sehr ruffreudige Vögel. Das laute und schrille quiéwiehp ist der für sie typische Kontaktruf.
Der Austernfischer zeigt eine nahrungsbedingte starke Bindung an die unter Gezeiteneinfluss stehende Küste. Er bevorzugt deshalb flache Meeresküsten und Inseln, Mündungsgebiete von Strömen und Flüssen. In den Niederlanden, im Nordwesten Deutschlands und teilweise auch in Großbritannien ist er aber auch während der Brutzeit auf Feldern und kurzrasigen Wiesen anzutreffen. Hier brütet er bevorzugt an Seen oder breiten Flüssen mit Kiesufern. Auch Baggerseen in Kiesgruben passen in sein Habitatschema.
An der Küste ist die Aktivität der Austernfischer ausgesprochen tideabhängig – die Tiere sind somit tag- und nachtaktiv. Ohne den Einfluss der Gezeiten sind sie im Binnenland tagaktiv.

An der Küste ernähren sich die Austernfischer in erster Linie von Muscheln, Borstenwürmern, Krebsen und Insekten. Zu den Muschelarten, die einen großen Teil seiner Ernährung ausmachen, zählen vor allem Herz-, Mies- und Baltische Plattmuscheln. Sie fressen außerdem auch Napf-, Strand- und Wellhornschnecken. Im Binnenland stellt der Regenwurm die Hauptnahrung des Austernfischers dar.

Austernfischer schwimmen gut und durchaus häufig. Trupps von mehreren Tieren sind schon in weiter Ferne vom Festland beobachtet worden. Wahrscheinlich ruhen die Vögel bei Hochwasser in dunklen Nächten auf dem Wasser.

http://de.wikipedia.org/wiki/Austernfischer

Der Graureiher
Der Graureiher
(Ardea cinerea)

umgangssprachlich auch Fischreiher, ist eine Vogelart aus der Ordnung der Schreitvögel (Ciconiiformes). Er ist in Eurasien und Afrika weit verbreitet und häufig. Weltweit werden vier Unterarten unterschieden. In Mitteleuropa ist er mit der Nominatform Ardea cinera cinera vertreten.Der Graureiher erreicht eine Körperlänge von 90 bis 98 Zentimeter und wiegt zwischen 1.020 und 2073 Gramm.[1] Die Flügelspannweite beträgt zwischen 175 und 195 Zentimeter.

Graureiher sind Lebensraumgeneralisten, die gleichermaßen an Süßgewässern im Landesinneren, an Flussmündungen sowie in Küstenregionen zu Hause sind. Ihre Ansprüche an ihren Lebensraum sind relativ gering. Sie benötigen eine Nähe zu Gewässern mit Flachwasserzonen, verhältnismäßig große Beute und vier bis fünf Monate, in denen die Gewässer nicht zufrieren. Entsprechend findet man sie an Seeufern, Flüssen, Überschwemmungszonen, Schilfgürtel, Sümpfen, Teichen, Stränden, Mangroven und Salzmarschen. Weideflächen, die sich in einiger Entfernung vom nächsten Gewässer befinden, werden gleichfalls genutzt. Solche Habitate findet der Reiher in der Regel im Flachland.

Reiherkolonien sind sehr lebhaft. Zwischen den Vögeln einer Kolonie herrscht ständiger Streit, da sich die Vögel untereinander das Nistmaterial streitig machen. Gemeinsam wehren die Vögel auch die Krähen ab, die sich für die unbewachten Eier interessieren. http://de.wikipedia.org/wiki/Graureiher
Wer eine solche Reiherkolonie einmal sehen und vor allem hören möchte, der kann z.B. im "Reiherdorf" Ruhwarden fündig werden. Aber auch dort, wo hohe Bäume einen Bauernhof umgeben, siedeln sich gerne Graureiher an und überall kann man sie auf den Weiden am Grabenrand beobachten - immer auf der Jagd nach etwas Essbaren.

 

Der Große Brachvogel Der Große Brachvogel  (Numenius arquata)

ist eine Vogelart aus der Familie der Schnepfenvögel (Scolopacidae). Es werden zwei Unterarten unterschieden. Die Nominatform ist in Mitteleuropa ein zunehmend seltener Brut- und Sommervogel. Er ist während der Zugzeiten ein regelmäßiger Durchzügler und Rastvögel, der gebietsweise auch überwintert.

Erscheinungsbild adulter Vögel
Der Große Brachvogel ist etwa 50 bis 60 cm lang und wiegt zwischen 600 und 1000 Gramm. Die Flügelspannweite beträgt 80 bis 100 cm. Die Vögel sind die größten Watvögel, und sie sind in Europa die häufigsten Brachvögel. Charakteristisches Kennzeichen des Großen Brachvogels ist der lange und stark nach unten gekrümmte Schnabel. Das Weibchen ist etwas größer als das Männchen und hat einen deutlich stärker gebogenen und längeren Schnabel. Ansonsten sehen die Geschlechter gleich aus.
Große Brachvögel sind eher unscheinbar gefärbt. Der Kopf, der Hals, die Brust die Körperoberseite sind fahl beigebraun mit dunklen Streifen und Flecken. Die Wangen sind dunkel gestrichelt und kontrastieren dadurch mit dem hellen Kinn- und Kehlfleck. Die Brust ist etwas kräftiger gestreift und wird zum Bauch hin heller. Im Flug wird der weiße Bürzel sichtbar, der mit dem weißen Rücken einen weißen Keil bildet.

Weiterlesen: Der Große Brachvogel

Das Reh
Das Reh
(Capreolus capreolus)
zur Unterscheidung vom Sibirischen Reh auch Europäisches Reh genannt, ist in Mitteleuropa der häufigste Vertreter der Hirsche.

Ausgewachsene Rehe messen von Kopf bis Steiß 100 bis 140 cm und erreichen eine Schulterhöhe zwischen 60 und 90 cm. Ausgewachsene männliche Tiere haben ein Durchschnittsgewicht von 15 bis 30 kg, weibliche wiegen 10 bis 15 % weniger.
Das Fell ist im Sommer kräftig rotbraun, im Winter graubraun oder dunkelbraun. Das Fell der Rehkitze ist rotbraun und weist eine weiße Punktierung auf dem Rücken und auf den Flanken auf.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Reh)

Weiterlesen: Das Reh

WeisswangengansDie Weißwangengans - Branta leucopsis

wegen des Kontrastes zwischen weißem Gesicht zum schwarzen Scheitel, Nacken und Hals, der an die traditionelle Tracht katholischer Nonnen erinnert, auch als Nonnengans bezeichnet, ist eine Art der Gattung Meergänse (Branta) in der Familie der Entenvögel (Anatidae).

Die Weißwangengans brütete früher ausschließlich an der russischen Eismeerküste. Seit den 1970er Jahren hat sie auch den Ostseeraum besiedelt und zählt mittlerweile auch zu den Brutvögeln Mitteleuropas. Sie ist nach wie vor jedoch überwiegend ein Wintergast, der meist als Einzelvogel oder in kleinen Trupps in Gesellschaft von Saat- und Blässgänsen beobachtet werden kann. Zu den Merkmalen dieser Gänseart zählt eine enge Bindung an die Meeresküsten, die besonders im Winter ausgeprägt ist sowie das Brüten in Kolonien unterschiedlicher Größe auf Felsvorsprüngen an der Meeresküste und an Flüssen.

Die Weißwangengans ist mit einer Größe von 58 bis 69 Zentimetern eine mittelgroße Gans; ihr Gewicht beträgt etwa 1,5 bis 2 Kilogramm. Typische Merkmale sind das weiße Gesicht und die weiße Stirn; Schnabel und Hals sind schwarz. Die Körperunterseite ist silbrigweiß. Die Flügel sind schwarzweiß quergebändert. Auffallend sind außerdem der verhältnismäßig kurze, rund wirkende Hals und Schnabel. Beide Geschlechter sind farbgleich.

Weißwangengänse sind sehr stimmfreudig. Ihr Ruf ist überwiegend ein einzelner schriller und einsilbiger Ruf, der bellend wirkt. Fliegen Weißwangengänse auf, so ist als Instrumentallaut ein schnarrendes Schwingengeräusch zu hören.

Die Weißwangengans ist ein Zugvogel, der für gewöhnlich im Winter nach Süden zieht. Die Wanderungsrouten der Weißwangengans sind nicht genetisch fixiert, sondern werden in den verschiedenen Teilpopulationen tradiert. Abgesehen von Paarungs- und Brutzeit leben Weißwangengänse in großen Schwärmen.

Weißwangengänse leben vor allem von kurzem Gras. Sie bevorzugen beim Äsen unter anderem Andel und Queller, also Pflanzen, die in Salz- und Brackwasserwiesen heimisch sind. Sie fressen aber auch die Knospen, Blätter und Kätzchen von Weiden. Ein beträchtlicher Teil der Nahrung besteht auch aus tierischen Lebewesen wie verschiedenen Crustaceen, Wasserinsekten und wahrscheinlich auch Mollusken.

http://de.wikipedia.org/wiki/Weißwangengans

Der Kiebitz
Der Kiebitz i
st ein etwa taubengroßer Regenpfeifer mit vergleichsweise kurzen Beinen. Er ist 28 bis 31 Zentimeter lang und hat eine Flügelspannweite von 70 bis 80 Zentimetern. Er wiegt 128 bis 330 Gramm. Männchen und Weibchen sind etwa gleich groß.

Aussehen
Die erwachsenen (adulten) Kiebitze haben einen metallisch grün und violett schimmernden Mantel und Oberflügel, einen weißen Bauch mit einem schwarzen, scharf abgegrenzten Brustband. Am auffälligsten ist die lange schwarze Haube, die auch Federholle genannt wird. Im Brutkleid unterscheidet sich das Männchen vom Weibchen durch eine längere Federholle, eine intensivere Schwarzfärbung sowie durch den durchgehenden Kehlfleck. Im Schlichtkleid ist das Kinn und der Vorderhals weiß, die Federn der oberen Handdecken und Schultern sind blass gelbbraun gesäumt, was ein schuppenartiges Muster erzeugt. Die Holle ist deutlich kürzer als im Brutkleid. Junge (juvenile) Kiebitze sehen aus wie adulte im Schlichtkleid und haben außerdem breitere, gelb-braune Federsäume sowie ein deutlich braunes Brustband.

Das Flugbild des Kiebitzes ist charakteristisch und nicht zu verwechseln: Kiebitze fliegen mit lockeren, gemächlichen Flügelschlägen, die Flügel selbst sind auffällig breit und gerundet. Durch die im Flug blinkende schwarze Ober- und weiße Unterseite kann man fliegende Kiebitztrupps schon aus weiter Entfernung bestimmen.

Kiebitze sind während der Brutzeit sehr stimmfreudig, ihr Rufen klingt klagend schrill, wie „kschäää“ oder „kiju-wit“, was ihnen den deutschen und niederländischen Namen „Kiviet“ eingetragen hat. Im Balzflug wird mit den Flügeln ein wummerndes Geräusch erzeugt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kiebitz_(Art)

 

Der Wattwurm haufen Der Wattwurm  (Arenicola marina)

auch (Sand-)Pierwurm genannt, gehört zur Klasse der Vielborster im Stamm der Ringelwürmer. Durch seine Lebensweise im Sand des Watts ist er charakteristisch für die Ökologie der Wattenmeere im Osten des Atlantischen Ozeans. In der breiteren Öffentlichkeit zählt er zu den bekanntesten Tieren des Watts, was insbesondere an seinen allgegenwärtig scheinenden charakteristischen Kothaufen im Watt liegt.

Merkmale
Der rotbraune Wurm wird etwa 20 bis 40 cm lang und ist in der vorderen Hälfte etwa fingerdick. Das hintere Ende ist dünner. Im Prinzip befindet sich dort nur der Darm. Alle anderen Organe (Fortpflanzung usw.) und auch die äußeren Kiemen befinden sich im vorderen Abschnitt. Wattwürmer wiegen ca. 40–50 Gramm.

Verbreitung
Der Wattwurm Arenicola marina ist in den Wattenmeeren der östlichen Atlantikregion, namentlich im Wattenmeer der Nordsee, verbreitet. In den Wattenmeeren des Westatlantiks (Nordamerika) wird er durch die Art Arenicola cristata vertreten. Er gehört zu den wenigen Arten, die das gesamte Watt von der Niedrig- bis zur Hochwasserlinie besiedeln, bevorzugt aber instabile Sandwatten.
 

Weiterlesen: Der Wattwurm

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